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Christoph RODDE

der plauensche grund erzählt

Foto 1: David Brandt / Foto 2: Robert Vanis / Foto 3,4: Lisa Stagge


DER PLAUENSCHE GRUND ERZÄHLT von Christoph Rodde ist eine lebende Skulptur, die sich
vom 16. Juni bis 29. September 2012 wöchentlich auf der Wiese vor dem „Ingridtunnel“ eingefunden hat. Bis Oktober 2013 gab es weitere Aktionstage.

Der Künstler geht auf Tuchfühlung mit der Landschaft. Aus textilem Material hat er eine Hülle genäht: ein Gewand, das der Topografie des Grundes entspricht und in das er schlüpfen kann.

Während besonderer Aktionen wird Rodde zum Sprachrohr, lässt das Tal zu Wort kommen und aus seiner Geschichte, von Mythen, Begebenheiten, Verletzungen u.a. berichten.

Bei der Arbeit geht es um das Personifizieren des Plauenschen Grundes und die Änderung der Perspektive. Steckt Rodde im Gewand, ist er nicht mehr nur Betrachter, sondern wird in der Vorstellung zum Grund im Grund.

Ab Samstag, den 16. Juni bis zum 29. September 2012 bestand wöchentlich jeweils um 16.00 Uhr die Möglichkeit, an fortführenden Aktionen teilzunehmen und mitzumachen. Der Treff- und Ausgangspunkt ist immer dieses kleine, die Figur ergänzende, runde Postament in den Tiefen des Plauenschen Grundes.

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